Kurze Version:
Seit Ende 2021 Mutter
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Wie aus einer großen Frustration die Area ZEROtoFOUR entstand
Die Suche nach einem wettergeschützten Spielraum in Niederösterreich
Hallo, ich bin Olga – Gründerin der Area ZEROtoFOUR und Mama. Die Idee für diesen ganz besonderen Indoor-Spielplatz entstand aus dem nackten Alltag als Mutter.
Als mein Kind im Krabbelalter war, stand ich vor einem riesigen Problem: Es gab in der zumutbaren Umgebung von Neulengbach – und wie sich später herausstellte, in fast ganz Niederösterreich – einfach keinen einzigen, wettergeschützten Ort, an dem man mit einem Krabbelkind spontan und terminunabhängig hingehen konnte.
Kein Kaffeehaus war wirklich kinderwagentauglich oder babygerecht ausgestattet. Es gab keinen flexiblen Spielraum für die alltägliche Basis. Überall war man an fixe Kurszeiten (wie beim Babyschwimmen oder der Krabbelgruppe) gebunden. Wenn es regnete oder im Winter eisig war, saß man als Mama oft isoliert zu Hause fest.
Ein beinahe terminunabhängiger Treffpunkt für Mamas & Papas im Traisenpark
Aus dieser Frustration heraus blieb mir nicht übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und eine echte Marktlücke zu schließen. Mit der Area ZEROtoFOUR im Traisenpark St. Pölten habe ich genau den Ort geschaffen, den ich mir damals selbst so sehnlichst gewünscht habe:
- relativ flexibel & terminunabhängig: Ihr müsst vorab keinen Kurs buchen oder sich zum Termin beeilen. Wenn euer Baby wach ist und ihr raus müsst, shaut kurz auf der Website unsere Öffnungszeiten an und entscheidet selbst, ob es genug Zeit für euch zum Austoben bleibt.
- Für die alltägliche Basis: Ein geschützter, sauberer Indoor-Spielplatz, der speziell für Babys und Kleinkinder von 0 bis 4 Jahren konzipiert ist.
- Ein echter Austauschort: Hier treffen sich Eltern aus St. Pölten und Umgebung, Melk, Krems und sogar Wien, um bei Schlechtwetter den Tag zu retten und sich ungezwungen auszutauschen.
Ich freue mich darauf, euch und eure Kleinsten bei uns im Spielraum willkommen zu heißen!
Lange Version:
Ursprünglich aus Sibirien. Habe fast 19 Jahre lang in Wien gelebt. Seit 2021 in Neulengbach zuhause. Habe einen Hund.
Als Baby mochte mein Kind das Autofahren nicht. In meiner neuen Umgebung gab es keine KiWa-gerechten oder babygerechten, wetterunabhängige Plätzchen wo ich mich mit Anderen treffen oder vernetzen konnte, kein Tapetenwechsel sozusagen.
Kurse sind schön und nützlich, jedoch ist es meistens ein "Timeslot" von 45-50`, der eingehalten werden soll (egal wie die Nacht war, oder ob das Kind sich anziehen lässt).
Sobald das Fahren akzeptabel wurde, haben wir BöKiz besucht, danach Indoor Spielplätze in Wien und Vösendorf. Die Reise mit dem Auto dauerten länger als der Spaß. Wegen der Ansagen in den Öffis, war ein Schlaf auf der Rückfahrt für mein Kind unmöglich.
Habe eine Zeit lang EKiZ-Neulengbach unterstützt und die Gruppe "geleitet". Danach habe ich einige Zeit lang UNruhe in der Neumittelschule Neulengbach organisiert: Turnsaal gemietet, Hüpfburgen aufgestellt, Turnequipment eingesetzt, damit Eltern mit Kleinkinder aus der Umgebung, einmal in der Woche für 2 Stunden-Zeitspanne, kommen könnten und die Zeit mit ihren Kindern verbringen.
Es gab leider keinen Lagerplatz für meine Sachen und das Ein- und Auspacken in den Wagen meines Mannes (Danke für den riesigen Kofferraum, Schatz :)) wurde irgendwann sehr mühsam. Also begab ich mich auf die Suche nach einem Raum oder Lokal für eine Dauermiete. Leider ergab sich nichts in der Umgebung von 15'.
Nach fast einem Jahr Umschauen und Umhören, weitete ich meinen Suchradius bis nach St. Pölten aus.
Lange Zeit konnte ich nicht glauben, dass es mit dem Einkaufszentrum so unkompliziert geklappt hat.
Zuverlässige Ansprechpartnerin, schnelle Hilfe, einfache Kommunikationsmethoden.
(Die Vermieter zuvor waren da gaaaaaanz anders.)
Und so kam es zu über 400m2 anstatt gesuchten 200m2!
Na dann probieren wir es aus. Aha, da ist noch ein leeres Plätzchen, da könnte das gut passen. Und da könnte doch das nicht schaden. Ah, die Säulen wären doch schöner wenn... Ah, und Kaffee wäre doch bequemer... Na wenn schon, dann gleich die Profimaschine...Ah dm renoviert, dann müssen doch die Getränke für Kinder her... Ah, und Putzen wird leichter wenn... Ah, krank geworden... Ah, Wetter wird schöner...
Aufräumen, Putzen, Verbessern, Ändern, Lösung finden...
Und immer wieder schlief mein Sohn, schon als ich nach Hause kam...
Seit Oma und Opa (Eltern meines Mannes) auf uns von Wolken zuschauen nehme ich meinen Kindergartenverweigere immer wieder mit. Außer, meine Mutter (die ihre 94-jährige Mama pflegt) oder mein Mann (der bereits auch eine Firmagegründet hat) haben die Zeit für den kleinen Warum-WieGehtDas-Wichtel.